2012 – Statistik

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Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 3.600 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 6 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Wieder daheim

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In München herrschen eisige -8°C, dach unser Auto hat eine Zusatheizung und kommt schnell auf Temperatur.

Unsere Nachbarn haben nicht nur unsere Blumen gegossen, sondern auch pünktlich die Heizung hochgedreht und uns eine Begrüßungsbrotzeit hergerichtet.

Um halb zwei in der Nacht fallen wir in Erinnerungenen schwelgend in unsere Betten und planen schon ein bissl unseren nächsten Omanurlaub …

Schnee in Istanbul

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Bei unserem Stopover in Istanbul muß unser Flugzeug eine Warteschleife fliegen und landet etwas verspätet.
Obwohl wir gerade noch rechtzeitig am Gate für unseren Rückflug nach München ankommen, dürfen wir nicht mehr mit.

=> Gestrandet

In Istanbul liegt bereits seit ein paar Tagen Schnee. Am Flughafen herrscht Chaos. Wir lernen Leute kennen, die schon seit 2 – 3 Tagen auf einen Weiterflug warten. Die Schlange am Infoschalter ist bestimmt einen Kilometer lang – aber wir haben Zeit, unser Flugzeug ist ohnehin schon weg. Wir besinnen uns des omanischen Sprichworts: „Als Gott die Zeit erschuf, erschuf er sie reichlich“ und üben uns in Geduld.
Im Vergleich geht es uns sogar ganz gut. Vor uns in der Warteschlange eine Großfamilie mit weinenden Kleinkindern, hinter uns eine aus Indien kommende Touristin in T-Shirt, kurzen Hosen und Flip-Flops.

Als wir an der Reihe sind bekommen wir tatsächlich Tickets für eine Maschine nach München, am gleichen Tag, geplant für 15:40 Uhr.

Wir gammeln am Flughafen herum und finden uns pünktlich am Gate ein. Es beunruhigt uns etwas, dass andere Flüge nach München im laufe des Tages nach und nach gestrichen wurden. Wir warten …
Informationen kommen nur spärlich und aus zweiter Hand. Durchsagen gibt es keine und wir bekommen nur das mit, was türkischsprachige Mitreisende beim Bodenpersonal so in Erfahrung bringen können.

Mit uns warten auch einige, die garnicht nach München wollen, sondern nach Hamburg oder gar in den Kosovo. Teilweise aber warten sie schon so lange, dass sie erst einmal aus Istanbul heraus wollen, egal wohin.

Wir bekommen mit, dass wir unseren Flug heute morgen wohl auch dann nicht bekommen hätten, wenn wir überpünktlich gewesen wären, denn die Plätze wurden an Reisende vergeben deren Flüge am Vortag gestrichen worden waren.

Alle steigern sich in eine allgemeine Mißstimmung hinein und so sind wir überglücklich, als unser Flugzeug gegen 19:30 Uhr Ortszeit tatsächlich startet und wir mit „gerade mal“ 12 Stunden Verspätung in München landen.

Muscat Festival (2)

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Das Muscat Festival wird an verschiedenen Orten in und um Muscat gefeiert. Im letzten Jahr hatten wir durch Zufall einen Platz nördlich von Muscat entdeckt (zwischen Seeb und Barka).
Hierhin fahren wir zum Abschluss unserer Tour und verbringen die Zeit bis wir zum Flughafen müssen.

Es gibt alte Handwerkskünste zu sehen.

einen Jahrmarkt,

Halwakocher,

auf einem Festival-Souk werden die letzten Souveniers und Mitbringsel erstanden.

Der Abend klingt bei Tanz und Zaubershows aus.

Bis ca. 12:00 Uhr sind wir am Flughafen. Der Rückflug startet pünktlich um 3:00 Uhr in der Früh.

Unser letzter Tag im Oman

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Nach dem gestrigen Abend schlafen wir etwas länger.

Den Rest des Vormittags sowie den halben Nachmittag brauchen wir, um das Auto auszuräumen, Koffer zu packen und das Auto wieder einzuräumen.
Zelt, Feldbetten, Schlafsäcke usw. lassen wir bei Mic im Hotel – alles andere kommt mit.

Zum Glück sind bei Turkish Airlines für unseren Flug 30kg Gebäck pro Person zugelassen.

Noch mal unter die Dusche und los geht es. Ein spätes Mittagessen bei unserem Lieblings-Chinesen und den Rest des Tages verbringen wir noch mal auf dem Muscat Festival.

Weihrauch, Tränen der Götter

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450 v. Chr. schreibt Herodot, dass die Harzbäume von geflügelten Schlangen mit giftigem Atem bewacht würden. Zu dieser Zeit wurde Weihrauch mit Gold aufgewogen.

In vielen Religionen ist (war) der Weihrauch heilig und man brachte den Göttern Räucheropfer. Schon 5000 v. Chr. war Weihrauch in Ägypten und Mesopotamien im Einsatz. Neben kleineren Vorkommen in Äthopien, Eritrea, Sudan und Indien wächst der Weihrauchbaum vor allem in Südarabien.

Die Bäume wachsen wild, eine Züchtung bzw. eine gezielte Anpflanzung ist bisher noch nicht gelungen. Es gibt etwa 25 verschiedene Arten. Im Oman wächts vor allem die Sorte „Boswellia Sacra“, fast ausschließlich im Dhofar.
Leider haben wir es bei unserer Reise nicht geschafft bis ins Dhofar vorzudringen, da wir uns vor allem im Norden des Oman bewegt haben. So bleibt die Weihrauchernte für uns vorerst nur Theorie, aber wer will es schon mit geflügelten Schlangen mit giftigem Atem zu tun bekommen   🙂   Die Erntezeit beginnt übrigens Mitte März, Januar ist also ohnehin viel zu früh.

Es gibt unterschiedliche Qualitäten: Eine eher minderwertige Qualität aus den Küstenregionen, „Shabi“ genannt. Etwas besser ist die Sorte „Sharzi“ aus dem Bereich der Wasserscheide des Dhofar-Gebirges. Am besten ist die Qualität „Nejd“ aus der gleichnamigen Region weiter im Norden. Bei allen Sorten gilt:  Je weisser je besser.

Ich halte es für unmöglich den Oman zu bereisen, ohne auf den Einsatz von Weihrauch zu treffen. Man beduftet Räume und Kleidung, aromatisiert Trinkwasser und verwendet das Harz als Kaugummiersatz. Der Verzehr von Weihrauch soll zudem gegen Magen-, Darm- und Nierenbeschwerden helfen (vielleicht hätte ich etwas davon auf unserem Weg von Sohar bnach Muscat einnehmen sollen).

Durch Weihrauch wurden Reiche wie Saba, Ma’in, Qataban, Ausan und Hadramaut begründet und nicht einmal den Römern gelang es die Macht in diesen Regionen zu übernehmen. Wurde Weihrauch vom 17ten bis ins 19te Jahrhundert aus Angst vor Piraten fast ausschließlich über Land transportiert, hat dessen Bedeutung inzwischen stark abgenommen. Einhergehend mit dem Rückgang des Interesses in Europa sind die Inder auf den Geschmack gekommen (ab ca. 1830). Doch mit der Erhöhung der Einfuhrzölle nach der indischen Unabhängigkeit (1949) war auch diese Absatzregion kaum noch rentabel.
Seit dem Dhofarischen Unabhängigkeitskrieg sowie der Gründung der Volksrepublik Jemen (1967) und dem damit einhergehenden Wegfall der Verschiffungsmöglichkeiten über Aden ist der Weihrauchexport fast vollständig zum erliegen gekommen. Es sammeln nur noch wenige Familien das „Weisse Gold“, vor allem für den heimischen Markt.

Doch fast zeitgleich mit dem Rückgang der Bedeutung des „Weissen Goldes“ wurde das flüssige und beim besten Willen nicht wohlriechende aber um so kostbarere „Schwarze Gold“ im Oman entdeckt. Und so trauern die Omanis dem Wegfall der Weihrauch-Einnahmequelle kaum nach.

Von Sohar zurück nach Muscat

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30 Tage ging alles gut.

Alles gegessen und getrunken was wir angeboten bekommen haben von Tamrindensaft über Kaktusblüten bis zu den Fleischspießen in Ibra.
Im Wadi gewaschen und gebadet. Wasser aus dem Falai getrunken.

Und am 30sten Tag, trotz gutem Restaurant und Hotelübernachtung: Magenprobleme

Simone geht es zum Glück gut, obwohl sie genau die gleichen Dinge gegessen und getrunken hat wie ich.
Wir kommen recht spät los und Simone übernimmt die recht lange Fahrstrecke, während ich gequält auf dem Beifahrersitz nach der nächsten Tankstelle mit Toilette Ausschau halte.

Unsere für den Nachmittag in Muscat geplante Schnorcheltour streichen wir von der Liste und bleiben im Hotel.

Erst zum Abend hin geht es mir wieder besser.

Das Kupferland Magan

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Die im Oman gefundenen Gräber aus der Hafit-Periode (3500 – 2700 v. Chr.) und „Umm an-Nar“-Periode (2500 – 1800 v. Chr.) sind teilweise reich verziert was ein Indiz für den großen Wohlstand des Omans zu dieser Zeit darstellt. Wahrscheinlich wurde also schon um 3000 v. Chr. Kupfer produziert und ins Zweistromland Mesopotamien exportiert.

In Schriften der Sumerer aus den Zeiten von Gudea von Lagaš (ca. 2100 v. Chr.) wird vom reichen Magan gesprochen. Während man anfangs nicht recht wusste, ob Magan im Iran oder im Oman zu suchen sei ist man heute recht sicher, dass das sagenumwobene Magan im heutigen Oman lag. Omanisches Kupfer weist einen charakteristischen Nickelgehalt auf, der sich in vielen mesopotamischen Kupfergefäßen dieser Zeit wiederfindet. 1981 wurden bei Ausgrabungen im Oman Kupferstollen und Schmelzöfen, Schlackehalden und fertig gegossene Kupferbarren aus den oben genannten Zeiträumen gefunden. Diese wollen wir suchen.

Doch wir finden nur eine weiß gekieste eingezäunte Fläche.

Simone findet das erste Stückchen Kupfererz.

Sind dies die Schlackehalden der Antike?

Wohl eher der Abraum der nahe gelegenen (modernen) Mine.

Wenige Hundert Meter weiter verrät uns ein Schild, dass wir uns auf historischem Boden befinden.

Was genau hinter den paar Mauerresten steckt, die hier zu sehen sind, verrät das Schild leider nicht.

Doch wir spüren, wir stehen im Silkon Valley der Vergangenheit und sehen vor uns die Ursprünge der Kupferherstellung, die als Hauptbestandteil der Bronze einem ganzen Zeitalter seinen Namen gab.

Ab ca. 1800 v. Chr. verlor die Kupfergewinnung im Oman ihre Bedeutung. Kupfer wurde durch Eisen verdrängt. Zudem gibt es im Oman einen Mangel an Brennholz zur Befeuerung der Brennöfen, weshalb man gegen die Kupfermienen auf Zypern nicht mehr konkurrenzfähig war. Um 900 nach Christus erlebte die omanische Kupfergewinnung noch einmal einen Höhepunkt, versank aber nach und nach in der Bedeutungslosigkeit. Erst 1970 wurden wieder Kupfervorkommen gefunden, deren Abbau rentabel ist und es entstanden entsprechende Industrien.

Da man es mit der Absicherung der Gelände nicht so genau nimmt, kann man überall herumstapfen.

Wenn ich mich recht an meinen Chemieunterricht erinnere gewinnt man Kupfer indem man das Erz (i.d. Regel Kupferkies CuFeS2) mit Hilfe von Koks und Silikaten zu Kupferstein (Cu2S) überführt. Nach Abtrennung der entstandenen Eisensilikate wird Luft in die Schmelze eingeblasen und es entsteht Kupfer und Schwefeldioxid.

Wofür man solche Verdunstungsbecken bei der Kupferherstellung braucht ist mir nicht ganz klar.

Habe mal gehört, dass es Bakterien gibt die in der Lage sind Kupferkies zu Kupfersulfat und Eisensulfat umzusetzen, so dass man die Kupfererze nicht mehr abbauen muss sondern auslaugen kann …
Ob so etwas hier gemacht wird? Auf jeden Fall fehlen hier ganz eindeutig die Schrifttafeln und Erklärungen für die fünf Touristen die wahrscheinlich pro Jahr hier herkommen um sich das ganze anzusehen 🙂
Hat jemand von Euch eine Ahnung? Infos gerne willkommen … muss mal googeln …

The tombs 3500 to 1800 BC are decorated in a way which shows, that the Oman in this Period must have been rich. The Sumerian Gudea von Lagaš (~ 2100 BC) mentions the name Magan as a rich kingdom producing copper. Most scientists belief that Magan must have been in the north of Oman.

Starting 1800 BC iron became more important, further on Magan was not competitive against the copper mines of Cyprous. After a short revival approx. 900 AD, copper mining disappeared in Oman.

1970 AD new copper mines have been found and the mining started again.

Gräber bei Sohar

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Auch wenn wir wegen der Formalitäten beim Grenzübertritt in die VAE (mit einem Leihwagen ist das nicht so einfach) und der Beantragung eines neues Visums bei der Rückkehr in den Oman entschieden haben auf den Besuch von Buraymi und Al Ayn zu verzichten, fahren wir auf der Suche nach Spuren des sagenumwobenen Magan in diese Richtung.

Nordwestlich von Sohar bietet sich uns dieses Bild …

Das sieht doch aus wie …

… die Ruinen von Grabtürmen.

Und tatsächlich, ähnlich wie in Bat gibt es eine Vielzahl von eingestürzten Grabtürmen.

Wir finden keine gut erhaltenen Exemplare und keine Rekonstruktionen, doch allein der Fund der Ruinen war gänzlich unerwartet, da die Gräber in keinem unserer Reiseführer Erwähnung finden.

Sohar und Wadi Hibi

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Am Vormittag wollten wir das Museum im Fort von Sohar besichtigen, doch wie schon so oft …

… es wird renoviert 😦

So fahren wir durchs Wadi Hibi

und dort in eine kleine Seitenschlucht.

Anfangs ging es noch ganz gut …

… später wurde es schwieriger …

… bis wir mal wieder aussteigen und zu Fuß weiter mussten.

An einigen Stellen gibt es Glitter im Gestein (auch wenn dieser leider kaum zu photographieren ist).

Es wird gesagt, daß diese Schlucht für eines von Sindbads Abenteuern Pate stand, in welchem er von glitzernden Diamanten eingeschlossen nur mit einem Trick von einem großen Vogel ins Freie getragen wurde.

Ein großer Vogel ist nicht zwingend nötig, ein Toyota tut es notfalls auch. Aber für ca. 10km haben wir über eine Stunde gebraucht, so langsam waren wir bislang nur selten unterwegs.

Im Wadi Hibi hätten wir gerne auch ein paar Kupfererze gefunden, doch wir sind uns nicht sicher ob wir wirklich Erfolg hatten. Haben mal alles Photographiert was grün ausgesehen hat.

Nach dem kurzen Kletterspaziergang und der Rückfahrt durch die Schlucht ging es dann auf dtl. besseren Straßen zurück nach Sohar.

Es ist schon spät geworden und die Berge strahlen im Licht der Abendsonne.

Übrigens stammt Sinbad im arabischen Originaltext aus Sohar im Oman. Der Übersetzer, der den Text ins Englische übertragen hat konnte mit dieser Stadt allerdings nichts anfangen und verlagerte Sindbads Heimat nach Bagdad, dabei war Sohar in früheren Zeiten die größte Hafenstadt im arabischen Raum von der aus Schiffe bis nach Kanton in China fuhren.

Nach der Zertörung durch die Perser (971 n.Chr.) hat sie sich allerdings nie mehr so recht erholt und konnte weder ihre Bedeutung als Hafenstadt noch ihre einstige Bevölkerungszahl zurückerlangen. Selbst 2012, als Hauptstadt der Region hat sie nur etwa ein viertel der Einwohnerzahl wie zu Zeiten ihrer maximalen Ausdehnung.

The Chains

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Ein bissl Wandern wollen wir auch noch, wofür wir uns eine enge Schlucht ausgesucht haben, die „The Chains“ genannt wird.

Fast wäre schon nach wenigen Metern Schluss gewesen.

Doch wir bekommen von Achmed, der vor Ort wohnt gezeigt, wie man trockenen Fußes weiterkommt.

Wir also hinterher … (mit den Schuhen in der Hand durchs kniehohe Wasser watend).

Achmed (dessen vollständiger Name eine halbe Din-A4-Seite füllt) erzählt uns, daß die Schlucht noch vor wenigen Wochen hüfthoch mit Wasser durchspült wurde und ein Begehen unmöglich war.

An dieser Stelle erkennen wir, woher die Schlucht ihren Namen hat.

Wenn wir weiter wollen, müssen wir hier hoch …

Mühsam kletternd …

… oder leichtfüßig

Letztendlich kehren wir an dieser Stelle um und heben uns das kleine Abenteuer für einen anderen Omanurlaub auf.

Wir wollen heute noch bis Sohar kommen. Wenn dies noch bei Tageslicht sein soll, heißt es diese Straßen mit etwa 80 km/h zu nehmen und Ziegen ggf. aus dem Weg zu hupen …

Wadi Dank

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Wir haben gehört, dass es im Wadi Dank Höhlen geben soll, die einmal bewohnt waren. Doch das Wadi ist etliche Kilometer lang (25 km ???) und so heißt es mal wieder suchen.

Alles was halbwegs nach Höhle ausgesehen hat haben wir (anfangs vergeblich) überprüft.

Doch kurz vor dem Aufgeben: Erfolg !!!

Eine Höhle mit Mauerresten davor und den Rußspuren eines Feuers an der Decke.

Und es gibt mehr davon.

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Noch nicht einmal so klein …

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Diese hier könnte leicht eine Mehrfamilienwohnung gewesen sein. (Eine größere Höhle mit Abzweigungen).

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Und Steinzeichnungen finden wir am Ende auch noch …

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Ibri

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Am Abend erreichen wir Ibri und fahren noch schnell am Fort vorbei (und vor lauter Forts in den letzten 3 Wochen haben wir noch nicht mal ein Photo gemacht).

Weiter zu den Ruinen von As Silayf.

Auch hier wird gebaut und die nur durch ein einziges Tor zugängliche Stadt bleibt uns versperrt. Aufgrund seiner starken Befestigungsanlagen konnte As Silayf (als einzige ??? Stadt in der Region) den Wahabiten standhalten, die in einem Krieg fast den ganzen Norden des Oman besetzten.

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Die Suche nach der Höhle

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Im Internet hatten wir Berichte gefunden, dass es nördlich von Ibri eine nicht erschlossene, aber zugängliche Tropfsteinhöhle geben soll. Diese wollen wir suchen und nehmen uns den Nachmittag hierfür Zeit.

Eine grobe Beschreibung haben wir … doch nach einigem Suchen wir klar, daß die Beschreibung zu grob ist um so schnell fündig zu werden.

Die Beschreibung passt auf eine Region von etwa 1000 mal 5000 Meter, aber um 5 Quadratkilometer abzusuchen reicht ein halber Tag nicht.

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Wir schaffen etwa einen halben Quadratkilometer und krabbeln die Hügel auf und ab. Doch alle vielversprechenden Schatten entpuppen sich bei deren Erreichen lediglich als Mulde …

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… oder als so klein, daß ich nicht hineinpasse.

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Auch wenn manch anderer in kleinere Höhlen passen mag „nicht erschlossen aber zugänglich“ muß mehr als 30 cm hoch sein.

Statt Höhle finden wir viele versteinerte Relikte aus der Vergangenheit. Korallen, Muscheln, Schnecken, Knochen und etwas, was wir für versteinertes Holz halten. (Nach mehr als drei Wochen Abwesenheit von Deutschland bezeichnete es Simone in dem Deutsch-Arabisch-Englisch-Slang den wir uns zwischenzeitlich angewöhnt haben als „petrified Baum“)

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Die Gräber bei Bat

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Diese beiden Bilder findet man am häufigsten in Reiseführern und Reiseberichten wenn über die Gräber bei Bat gesprochen wird.

Das Erste zeigt die Reste eines Grabturms, welche nahe bei der Hauptstraße zu finden sind. Das Zweite zeigt die Ruinen eines Turms, welcher oft fälschlich als Grabturm bezeichnet wird. Man weiss zwar nicht wozu der Turm aus der Zeit um 2500 v.Chr. gedient hat, aber man ist sich wohl sicher, ein Grab ist es nicht.

Viele Berichteschreiber zeigen sich enttäuscht von Bat, als ob sie sich nur die beiden oben gezeigten Ruinen angesehen hätten, dabei ist das Gräberfeld riesig und es sind dutzende von Ruinen zu sehen, teils auf den Kuppen der Hügel ringsherum, aber auch in deren Tälern.

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Zugegeben, die meißten Türme sind nur noch Steinhaufen, doch es sind viele. Viele, viele, viele. Und wenn man sich mehr Zeit nimmt, findet man auch besser erhaltene Exemplare sowie Rekonstruktionen.

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Die Türme sind ungleich größer als die in Al Ain aber auch größer als die Burjs in der Nähe der Malis Al Jinz Cave.

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Wir finden eine Stelle an der wissenschaftliche Ausgrabungen vorgenommen werden und zwei engl. Archeologinnen erklären uns bereitwillig, dass man Relikte aus der Zeit von 2700 bis 1500 v.Chr. gefunden hat, wie diese datiert werden und in welchem Zusammenhang diese zu anderen Kulturen dieser Zeit zu sehen sind.

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Es war wirklich aufschlußreich und spannend. Am liebsten hätten wir unsere Schaufel ergriffen und mitgebuddelt.

Bienenkorbgräber

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Wir waren länger zu Fuß unterwegs als zuvor gedacht, so daß wir bei den Bienenkorbgräbern (Nähe Al Ayn) nur einen kurzen Photostop einlegten.

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Die Bienenkorbgräber hatten wir bereits im letzen Jahr erklettert und ausführlich besichtigt, in diesem Jahr wollten wir weiter nach Bat.

Doch die Dunkelheit hohlte uns ein und so haben wir vielleicht 5km vor Erreichen unseres Tagesabschlußziels das Zelt aufgeschlagen.

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In der letzten Woche sind die Tagestemperaturen nach und nach auf inzwischen 17 bis 20°C gefallen. In der Nacht ist es mit gerade mal 3 bis 5°C empfindlich kalt und wir werden in den nächsten Tagen möglichst in Hotels übernachten.

Bahla

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Das Fort in Bahla wird (noch immer) renoviert und ist nicht zugänglich. Rein äußerlich macht es den Eindruck, als könnte es mit der Öffnung für Besucher nicht mehr allzulange dauern.

Doch ein Sprichwort im Oman besagt: „Als Gott die Zeit erschuf, erschuf er sie reichlich“

Es gilt also abzuwarten ob das Fort bei einem eventuellen nächsten Omanurlaub besichtigt werden kann.

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Mit der Renovierung der 13km langen Stadtmauer (hier ein alter Abschnitt) ist man so weit, daß man einen Teil davon begehen kann.

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Aber es bleibt offen, ob dieser Teilabschnitt aus Sicherheitsgründen nicht irgendwann gesperrt wird und wir nur deshalb darauf herumspazieren durften, weil wir freundlich auf arabisch grüßend, zügig und zielstrebig an den Bauarbeitern vorbeimarschiert sind.

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Die Steine für die Renovierung werden auf traditionelle Art einzeln von Hand aus Lehm geformt, es kann also noch ein weilchen dauern, bis die 13km fertig sind. (Siehe oben: „Als Gott die Zeit erschuf …“)

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Lehm ist ein gutes Stichwort, denn Bahla ist bekannt für sein Töpferhandwerk und Simone hat eine Töpferei gefunden, die uns herein gelassen hat und in der wir beim Töpfern zusehen durften.

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Der Brennofen (innen und außen).

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Ob wohl schon König Ludwig sein Baumaterial in Bahla besorgt hat ???

Im Souk haben wir einen Laden mit folgendem Schild gefunden 🙂

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Der Weg zum Sap Bani Khamis

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An diesem Morgen meint es der Berg dtl. besser mit uns.

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Auch wenn die Aussentemperatur in der Nacht auf Minus 2 Grad gefallen ist und die Raumtemperatur unseres Zimmers brav mit einem Abstand von 10 Grad folgte verspricht der sonnige Morgen einen schönen Tag.

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Wir entschließen uns die für gestern geplante Wanderung heute nachzuholen und so machen wir uns auf den Weg zu dem verlassenen Dorf Sap Bani Khamis.

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Der Blick hinab ins Wadi Nakhr ist atemberaubend.

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Der Weg ist eine Therapiestrecke für höhenangstgeschädigte. An manchen Stellen geht es knapp einen Meter neben dem Weg fast einen Kilometer senkrecht in die Tiefe.

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Seht Ihr den weissen Punkt ? (Senkrecht etwa in der Mitte des Bildes, waagerecht etwa nach einem Drittel von links).

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Mit Vergrößerung gehts …     🙂

Ab dieser Stelle verlieren wir etwas den Blick für die Schönheit der Natur und heften ihn stattdessen fest auf den Boden bzw. auf die dem Tal abgewandte Felswand. Auch wenn wir, was Höhe angeht nicht ganz so ängstlich sind ist das besser so.

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Ein bissl Zeit zum Knipsen muss aber schon sein.

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Auf dem Weg ins Dorf gibt es auch ohne Tropfsteinhöhle den ein oder anderen Stalagtiten zu sehen.

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Am Ziel angekommen besichtigen wir das Dorf, welches sich unter einem Überhang an den Fels schmiegt und dessen Terrassenfelder einst 15 Familien ernährten.

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Museal vorgebildet finden wir noch einen alten Handmühlstein.

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Simone dressiert Ziegen.

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Bei mir klappt das nicht, ich bekomme von dem Tier nur die Zunge rausgestreckt.

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Nachden wir uns alles angesehen haben geht es zurück.

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Und es gilt die gleichen Engstellen zu überwinden wie zuvor.

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Dort unten sind wir gewesen (Terrassen am oberen Bildrand, linkes Drittel).

Der Berg der Sonne

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Der Jabal Shams (übersetzt: Berg der Sonne) begrüßt uns unfreundlich.

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8:00 Uhr: Nebel, 8°C und jede Menge Wind.

Was für Tier und Pflanzenreich sicher ein Segen ist, lässt uns den Vormittag im Bett verbringen. Bei dem Wetter wollen wir nicht nach draussen.

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Gegen 12:00 Uhr geht bei 5°C Außentemperatur ein kurzer Hagelschauer nieder. Die Innentemperatur unserer Unterkunft ist aufgrund eines Stromausfalls auf gerade mal 12°C gesunken.

Da wir Dussel den ganzen Tag für unsere Wanderung eingeplant hatten, haben wir auch noch zwei Nächte in klein Sibirien gebucht.

Um 14:15 Uhr kommt noch mal Hagel runter. An Wandern ist nicht zu denken. Simone ist schon vor 1 1/2 Stunden ins Reich der Träume entschwunden und ich will sie nicht wecken, obwohl ich glaube, dass in unserem Auto der wärmere Platz sein könnte.

Die Aussentemperatur schwankt zwischen 5 und 8°C. Innen hat sich die Temperatur bei knapp unter 12°C eingependelt. Aus Neugier, wie sich die Nachttemperaturen bei unseren Zeltaktionen so entwickeln, hatten wir noch in Deutschland einen Thermometer mit Aussenfühler und min/max-Speicher gekauft. Die bislang kälteste Temperatur um 12:00 Uhr Mittag zu messen hatten wir nicht erwartet.

Bei unserer bisherigen Reise lagen die Tagestemperaturen in der Regel zwischen 22 und 27°C, in der Wüste ging es auch mal über die 30°-Marke. Des Nachts ging es kaum unter 14° zurück und selbst im Zelt haben wir kaum die 18° unterschritten.

Nun denn, so kommt auf dem Berg der Sonne eben der Wollpullover zum Einsatz.

Unsere Unterkunft liegt übrigens auf ca. 2300 Metern. Auf unserer bisherigen Tour befanden wir uns bereits des öfteren im 2000er-Bereich bei ca. 20°C   –   die aktuellen Temperaturen auf dem Jabel Shams kommen im Winter zwar immer mal wieder vor (es soll sogar schon Schnee gegeben haben), aber am Tag sind 15 – 20°C eher üblich als Naßkalte 5°C.

15:30 Uhr: Es scheint etwas aufklaren zu wollen, schaun wir mal. Auch wenn unsere Cola nun ideale Trinktemperatur besitzt nutzen wir unsere Campingausrüstung und kochen uns im Hotelzimmer einen heißen Tee.

16:30 Uhr: Es gibt wieder Strom, also schnell den Heizlüfter eingestöpselt.

16:45 Uhr: Es ist tatsächlich etwas aufgeklart und der starke Wind hat die „Schmierseife“  schnell wieder in eine befahrbare Piste verwandelt, so daß wir zumindest mit dem Auto noch mal auf Tour gehen, zum Wandern ist es inzwischen zu spät geworden.

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Doch auch hier ist nicht jeder Weg einfach zu befahren und erfordert ab und zu eine vorherige Prüfung.

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An dieser Stelle ist mal wieder Schluß.

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Es ist zu knapp vor dem Sonnenuntergang um dieses Wagnis anzugehen und so suchen wir lieber eine andere Route.

Wenig später durchfahren wir einen glücklicherweise offenen Militärposten, der den Zugang zur Radaranlage am Jabal Shams beschränkt.

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Wir wären ohnehin von der gesperrten Seite aus gekommen und sind an dieser Stelle von der Militäranlage weg und nicht auf diese zugefahren. Kurz zuvor waren wir bereits an einem besetzten Posten vorbeigekommen, der die Weiterfahrt nach Norden (Richtung höchstem Punkt des Jabel Shams) unmöglich machte.

So genießen wir den Sonnenuntergang ein paar Meter tiefer und fahren im Anschluß zurück ins Ressort zum Abendessen.

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21:00 Uhr: Die letzten Wolken haben sich verzogen, die Nacht ist sternenklar. Das Außenthermometer hat 0°C erreicht. Die Innentemperatur ist trotz Heizlüfter kaum gestiegen (12,5 °C). Wir krabbeln unter unsere Decken und hoffen, daß der morgige Tag wenigstens noch einen Spaziergang zulässt.

Zum Jabal Shams

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Das sehenswerte Wadi Nakhr, die Ruinen bei Ghul, Misfat al Abriyeen und manch anderes was wir schon in 2011 gesehen haben lassen wir ausser Acht und fahren auf den Jabel Shams, den mit rund 3000 Metern höchsten Berg des Omans.

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Für morgen haben wir uns auf dem Berg der Sonne eine Wanderung vorgenommen.

Museen in Al Hamra

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In Al Hamra besichtigen wir zwei Museen.

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Eines der beiden ist mehr ein „normales“ Museum, wärend in dem anderen Museum praktisch vorgeführt wird, wie die alten Gerätschaften benutzt wurden. So wird dort Öl ausgepresst, Mehl gemahlen, Brot gebacken, Kaffee geröstet und auch serviert.

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Tiermarkt in Nizwa

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Den Tiermarkt in Nizwa haben wir im letzten Jahr schon einmal besucht, doch da er uns so gut gefallen hat sind wir in diesem Jahr noch einmal hin.

Der Markt ist nicht nur ein Ereignis für Einheimische, sondern auch ein Touristenmagnet, mit der Folge, dass man kaum Frauen sieht, die so aufwändig gekleidet sind wie die Bedu-Frauen in Sinaw, auch Kanjar usw. lassen die Männer in Nizwa zuhause, da das Tragen der traditionellen Krummdolche eine ähnliche Reaktion auf die Touris hätte, wie wenn sich ein Allgäuer in voller Tracht und mit Kranzkuh vor Schloss Neuschwanstein aufstellen würde.

Natürlich, wir haben auch photographiert, sonst könnten wir Euch keine Bilder präsentieren. Doch während „mumkin ana ashawar“ (darf ich photogtaphieren?) zu meinen Standardsätzen gehört bekommt man den Eindruck, daß manche Touries ihre Umgebung einzig und allein durch den Sucher wahrnehmen und ohne Rücksicht auf Verluste knipsen.

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Simone lässt sich das Geschehen erst einmal von den Einheimischen erklären.

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Die Verkäufer führen ihre Tiere im Kreis und rufen laut ihre Preisvorstellungen. Die Käufer stehen an den Seiten und rufen ihrerseits, was sie sich so für das entspr. Tier vorstellen.

Dreht der Verkäufer zu viele Runden ohne einen Interessenten gefunden zu haben, muß er wohl oder übel mit dem Preis runter oder verzichtet für diese Woche auf einen Verkauf.

Begonnen wird mit den kleineren Tieren (Schafe und Ziegen), später werden die größeren Tiere verkauft.

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Bei den größeren Tieren ist es leichter einen Schnappschuß zu landen, da sich der Kreis  durch den die Verkäufer wandern stark auflockert. Zum einen gibt es bei den großen (und teureren) Tieren weniger Anbieter und weniger Interessenten, zum anderen hat man vor einem kleinen Bullen (und dessen tritten) deutlich mehr Respekt.

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Simone kümmert sich derweil um die Lämmer.

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Zum Ende des Ereignisses werden die Einkäufe verladen und nach Hause transportiert.

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Um den Tiermarkt herum gibt es natürlich noch allerlei anderes zu erstehen. Vom Tierfutter über Kochtöpfe, Stoffe, fertige Kleider, Weihrauch und Bouchur bis hin zu Möbeln, die vom LKW herunter verkauft werden.

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Mit Freude entdecken wir Hamad (bzw. entdeckt er uns) den wir eine Woche zuvor im Camp in der Wüste kennengelernt hatten.

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Wir verabreden uns lose für kommende Woche in Maskat. Inchallah treffen wir uns dort noch einmal, bevor wir unsere Heimreise antreten (müssen).

Mit Majid auf Tour

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Eine Woche zuvor in Ibra hatten wir Majid kennengelernt, den wir in Sinaw wieder getroffen haben und der uns kurzerhand am Nachmittag seine Heimat gezeigt hat.

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Zuerst ging es zu eine Bedu- Familie, zu Kaffee und Obst (ohne Photoapperat), sowie zu deren Tieren.

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Ein gutes Rennkamel kann eine Million Euro und mehr wert sein  –  jede Bedu-Familie hofft wohl, eines Tages einen solchen 6er im Lotto großzuziehen…

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Im Anschluß daran besichtigteh wir Majids Farm, die er liebevoll „seinen Garten“ nennt und auf der allerlei Obst und Gemüse angebaut wird. Ganz offensichtlich dtl. professioneller als wie wir es bisher im Oman gesehen haben. (Die Farm sorgt für das Einkommen von 12 Personen).

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Sogar eine Zuchtstation für Fische gibt es, eine Hühnerzucht nebst Schlachtung ist in Planung bzw. Befindet sich im Bau.

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Nach der Farmbesichtigung geht es in eine Ruinenstadt, in der Majids Vorfahren vor rund 50 Jahren noch gelebt haben (auch hier sind die Häuser bzw. die Ruinen rund 250 Jahre alt).

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Das Auto mit Wassermelonen, Gurken, Tomaten und einigen sehr wohlriechenden Kräutern (ähnlich Minze) bepackt treten wir die Weiterfahrt nach Nizwa an.

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Doch nicht ohne zuvor noch einmal zum Kaffee bei einem von Majids Freunden einzukehren (auch hier ohne Photo).

=> In den privaten Bereichen waren wir fast immer ohne Photoapperat.

Auffällig war, dass wir es häufig mit Jugendlichen zu tun hatten (deren Eltern kein englisch sprachen und sich auch nicht sehen ließen). Bei Majids Freunden bekamen wir nur Männer zu Gesicht. Bei den Bedu waren auch die Frauen anwesend, saßen aber streng getrennt von den Männern. Nur Simone durfte sowohl hier als auch dort sitzen.

Eine de Bedu-Frauen studiert Pharmazie. Insgesammt ist der Bildungsstand, trotz anderem Anschein enorm hoch. Speziell die Frauen nutzen die Bildungsangebote, so daß an den Universitäten im Oman eine „Männerquote“ eingeführt werden musste.